Mit Collectivo und Zug nach Aguas Calientes

Der heutige Tag stand im Zeichen der Anreise nach Aguas Calientes, dem Dorf zu Fusse des Machu Picchus. Dazu musste ich zuerst per Collectivo (das ist ein öffentliches Minibüsschen, das fährt sobald alle Plätze belegt sind) nach Ollantaytambo. Der Weg führte durch das schöne Valle Segrado. Von dort aus ging’s weiter mit dem Zug von PeruRail. Die Zugfahrt erinnerte ein bisschen an die Rhäthische Bahn, nicht wegen den roten Zügen (sie waren blau), sondern wegen der berg-schluchtigen Landschaft durch die die Zugsfahrt führte. Nachdem ich im Hostel eingecheckt hatte, wollte ich eigentlich den Putucusi Berg besteigen, doch schon bald stellte sich heraus, dass der Pfad nicht mehr gepflegt wird, dann irgendwann wäre man nur noch mit Kletterausrüstung weitergekommen, die Holzleiter – wo noch vorhanden – war extrem morsch und brüchig. Daher kehrte ich um und lief Richtung Machu Picchu, doch dort wurde ich dann von einem Wächter zum Umdrehen bewogen. Als nächstes schaute ich mir das Dörfchen an, doch auch das war nicht ohne Nebengeräusch, wollten mir doch alle Restaurants irgend ein Kaffee oder Sandwich verkaufen. Und ja: das Erwähnenswerte am Nachtessen war, dass es nicht erwähnenswert war: alle Restaurants im Dorf verkaufen den gleichen Schrott, sodass es kaum möglich ist, etwas vernünftiges zwischen die Zähne zu kriegen.

 

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