Heute war ein Palastlastiger Tag. Als erstes war der Changdeokgung Palast dran. Da ich gleich zur Öffnung um 9 dort war, war zum Glück noch nicht so viel los.

Um 10:30 hatte ich die Tour im Secret Garden gebucht und so blieb mir gut Zeit die ohne Führung zugänglichen Bereiche im Detail zu besichtigen. Quartiere des Königspaars, Audienzräume, Bereiche für die Amtsgeschäfte, da war wirklich allerhand zu begutachten.

Auch die Tour im Secret Garden war ganz schön, hier hatte sich die Königsfamilie zu Freizeit und konfuzianischem Studium zurückgezogen.

Nach der Tour ging ich weiter zum nebenan liegenden Changgyeonggung Palast. Einige der Gebäude schienen mir etwas verspielter zu sein.

Mit dem Bus und nach einem kleinen Imbiss schaute ich mir den Cheong-gye-cheon Flussverlauf an, wo es auch noch ein paar historische, mit Symbolen verzierte Steine zu sehen gab.

Nach etwas mehr Fussmarsch gelangte ich zum nächsten Palast, dem Gyeongbokgung. Die aufwändig inszenierte Wachtablösungszeremonie war gerade in den letzten Zügen.

Dieser Palast überragte die vorherigen zwei mit noch mehr Hallen, Gemächer und weiteren Gebäuden. Auf dem riesigen Areal konnte man sich wahrlich satt sehen.

Besonders schön waren die Gebäude um künstlich angelegte Seen, aber natürlich auch die Audienzhallen mit ihrem dezenten Prunk vermochten zu faszinieren.

Bevor ich vor Hitze ganz zerschmolzen bin, oder mir eine Überdosis der Paläste verabreichte, besuchte ich noch das National Folk Museum of Korea. Und ich hatte Glück begann doch nur Minuten später ein Konzert, das ich sehr genoss. Es war eine Art Fusion von koreanischer Folkmusik mit Jazz und Latin Elementen auf traditionellen Instrumenten.

Im Anschluss besuchte ich auch noch die Ausstellungen, die recht vielseitig waren und einem die Gebräuche und Traditionen Koreas auf unterhaltsame und lehrreiche Art näher brachten.

Danach war dann auch schon Zeit, um mit der Metro wieder zurück zum Hostel zu fahren.