Machu Picchu

Heute läutete mein Wecker bereits um 3:50, denn um 4 Uhr früh war bereits das Frühstück bereit. Anschliessend machte ich mich im Dunkeln, ausgerüstet mit meiner Taschenlampe, auf den steilen Weg zum Machu Picchu. Beim Eingang musste ich dann noch etwas warten, war aber dafür einer der ersten, die hereingelassen wurden. Entsprechend inspizierte ich die Inkaruinen (eigentlich ist es mehr als Ruinen, so gut ist es erhalten) fast alleine. Um 7 Uhr musste ich dann am nächsten Checkpoint sein, denn dann wurde ich zur (ebenfalls steilen) Wanderung zum Wayna Picchu zugelassen. Von dort oben hatte man eine Prächtige aussicht auf die Inkastadt, aber auch in die weitere dschungelige Umgebung. Auf dem Rückweg machte ich noch einen Abstecher und konnte mit Glück einen Kolibri beobachten. Anschliessend führte ich mir die verschiedenen Quartiere des Machu Picchu Städtchens zu Gemüte. Dank den vielen Tourgruppen konnte ich immer ein bisschen mithören, sodass ich keinen eigenen Guide brauchte. Auch die Inka-Brücke, die etwas entfernt gelegen ist, war interessant. Auch wenn die Anlage verglichen mit Angkor sehr klein ist, hat mir Machu Picchu sehr gut gefallen, besonders die einmalige Lage inmitten der mit Urwald bewachsenen Berge ist einmalig. Leider fing es dann gegen Mittag an zu regnen, sodass ich pflotschnass in Aguas Calientes ankam. Ich genehmigte mir dann eine ducha caliente. Da ich nicht glauben konnte, dass man hier nichts gutes essen kann, habe ich im Reiseführer nachgeguckt und siehe da, mein heutiges Nachtessen im Restaurant Tree House war Spitzenklasse!

 

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