Huizhou Architektur

Heute machte ich mich auf der Suche nach Häuser in der Huizhou Arichtektur. Da ich von den chinesischen Reisegruppen genug hatte, entschied ich mich, das Städtchen Shexian zu besuchen. Ein etwa halbstündige Busfahrt führte mich dann auch dorthin. Nach etwas Fussmarsch vom Busbahnhof aus, kam ich dann zur Stadtmauer und zum alten, etwas verlotterten Stadttor. Dort konnte ich endlich meine 1 Yuan Münzen loswerden, die ich in letzter Zeit gesammelt hatte, da der Eintritt nur humane 10 Yuan kostete. Hinter den beiden Stadttoren wartete dann das sehr sehenswürdige steinerne Xuguo Tor, das mit 12 Löwenskulpturen geschmückt ist. Ein Rundgang durch die (völlig untouristische) Altstadt liess mich diverse hübsche Gebäude und eine Drachenmauer mit irgendwelchen Sagenvögeln auf der Rückseite entdecken. Die von den Reiseführern so toll angepriesene Doushan Jie war dann aber eher eine Enttäuschung, nur die zwei öffentlich zugänglichen Häuser gaben einen kleinen Einblick in das Leben in der Ming und Quing Dynastie, der Sehenswürdigkeitsgrad war aber nicht zu vergleichen mit den Hinterhöfen in Pingyao.

Nach einer lustigen Begegnung mit ein paar Chinesischen Teenagern, die Freude hatten, mit mir etwas Englisch zu quatschen, zog ich mich an das schöne, ruhige und vom ausgeprägten Hupkonzert abgeschirmmte Uferquai zurück und las ein bisschen im Reiseführer. Anschliessend machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Tunxi.

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