Nach dem Zusammenpacken nahm ich den lokalen Bus nach Gurye, um von dort mit dem Intercity Bus zu meinem nächsten Ziel, Jeonju zu gelangen. Der Busfahrer hatte irgendwie mega Freude, einen ausländischen Passagier zu haben und packte sogar ein paar Brocken Englisch aus.

Zuerst deponierte ich den Koffer im Guesthouse, einem der zahlreichen traditionellen Hanok Häuser, dem eigentlichen USP von Jeonju.

Danach spazierte ich durch das Hanok Village, schaute mir die Hyanggyo Confucian School an und besuchte die historischen Stätten Omokdae und Imokdae, wo je eine Steintafel als Zeugnis zu bewundern war.

Deutlich sehenswerter fand ich dann aber den Stadtteil Jaman, wo verschiedene Künstler Wände gestaltet hatten und man sich quasi in einem lebenden Kunstmuseum wiederfand.

Nach einem kurzen Abstecher zum Einchecken und einer Stärkung mit der lokalen Spezialiät Bibimbap, besuchte ich den Gyeonggijeon Schrein. Neben dem eigentlichen Schrein waren auch noch diverse weitere Gebäude zu besichtigen, die bei den Beisetzungsfeierlichkeiten von tragender Rolle waren.

Gleich vis-a-vis steht die katholische Kirche, die ich allerdings nur von aussen anschaute.

Anschliessend ging’s weiter zum in Restauration befindlichen Pungnammun Tor, einem Stück der alten Stadtmauer.

Dann sah ich mir noch die Jeolla Gamyeong, eine kürzlich nachgebaute Regierungsüberbauung und die Pungpaejigwan Hall, eine historische Gästeunterkunft an.

Dann landete ich in der Wonderfully Walkable Street, die mit Wasserdampf gekühlt wird, aber leider nicht ganz autofrei ist. Dort gab’s ein feines Mangosmoothie. Ein Wolkenbruch beendete dann meine Lust für weitere Erkundungstouren und so gabs dann nur noch ein Znacht am Nambu Night Market.
