Für den heutigen Tag habe ich einen Ausflug zur Chinesischen Mauer gebucht. Um halb neun ging’s dann los: zuerst etwa 3 Stunden mit dem Bus durch den gestauten Verkehr in das hügelige Umland Pekings, das mich etwas an die Provence erinnerte. Beim Startpunkt Jin Shan Ling ging’s zuerst etwas den Berg hoch, bis wir dann bei der Mauer ankamen, die majestätisch der Bergkräte nachmäandert. Das Bauwerk ist schon sehr eindrucksvoll, besonders wenn man, wie wir einige Stunden darauf wandern geht, kann man sich vorstellen, was – angesichts der unglaublichen Länge – das für einen Effort benötigte diese Mauer zu bauen.
Abends bin ich dann mit Michaela, Joachim aus Deutschland und Diego aus Argentinien bzw. Kanada, die im gleichen Hostel wohnen Nachtessen, gegangen. Neben einigen feinen, feurigen Beilagen gab es natürlich die traditionelle Peking Ente. Das ist geröstetes Entenfleisch, das man zusammen mit ein paar Gurken und etwas Sosse in eine Art Crêpe einrollt und dann in den Mund schoppt. Ein superfeines Essen. Zum Dessert gönnten wir uns dann noch Waffeln in Stäbchenform mit Glace und Schokososse – auch das superlecker.
