Die Verbotene Stadt

Kurz nach dem Morgenessen machte ich mich auf den Weg zur U-Bahnstation, wo ich die Metro zum Tiananmen Platz bestieg. Dort angekommen bewunderte ich zuerst das Tor des Himmlischen Friedens mit dem charakteristischen Mao Portrait. Kurz darauf merkte ich, dass ich leider die Speicherkarte für den Fotoapperate im Notebook statt in der Kamera hatte. Glücklicherweise hat es hier an jeder Ecke Fotoläden, so dass ich easy eine neue Speicherkarte für 230 Yuan erstehen konnte. Nach diversen weiteren Toren und Plätzen war ich dann in der Verbotenen Stadt angekommen, die ich ausgiebig auskundschaftete. Zwar hatte es Horden von Menschen (vor allem Reisegruppen), doch mit etwas antizyklischem Verhalten konnte ich doch den einen oder anderen ruhigen Ecken erwischen. Lustig war die Begegnung mit einer Chinesin, die aus heiterem Himmel auf mich zukam und ein Foto mit mir wollte. Das habe ich ihr natürlich gegönnt. Die Dimension und die Filigranität der Anlage ist sehr beeindruckend, wenn auch die Gebäude sich doch sehr stark ähnlich sind.

Nach der Verbotenen Stadt unterquerte ich die grosse Strasse und gelangte so auf den Tiananmen Platz. Gerade als ich ankam war eine Wachtablösung, so dass ich die stramm marschierenden Soldaten begutachten konnte. An der Ausrichtung könnten die aber noch feilen, so perfekt, wie das immer wieder geschrieben wird, sind die nicht gelaufen. Am Mao-Mausoleum vorbei und durch das Viertel der ehemaligen ausländischen Gesandtschaften führte mich zu einem Stück antiker Stadtmauer aus der Ming Periode. Am Schluss gab es auch noch ein restauriertes Stück mit Wachtturm, allerdings war es nicht den Eintritt wert. Anschliessend bestieg ich wiederum die U-Bahn und fuhr zurück zum Hotel.

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