Heute feierte unser Mitvolontär Jacob seinen 22. Geburtstag und so hatten wir uns am Nachmittag im Kinderheim, wo Salomé, Charlotte und Gitte arbeiten, verabredet. Sie zeigten uns ihr doch ziemlich kleines Schlafquartier und ihr Kinderheim. Die Kinder hatten eine grosse Freude, eine solche Horde von Unbekannten Bleichgesichtern bei sich begrüssen zu dürfen. Nach dem Verzehr des Geburtstagskuchens auf dJer Hausterasse, machten wir uns auf nach Thamel, dem Touristenviertel, wo wir etwas später dann in einer Pizzeria zu Nacht assen. Unser Tourorganisator hat jeweils am Freitag einen «Rum und Cola» Abend, wo wir kurz reinschauten. Die Übermacht an Dänischsprechenden hat mich dann aber doch gehörig abgeschreckt, so dass wir ein Stockwerk höher in einer Bar etwas Livemusik anhörten. Leider hatte Jacob etwas komisches erwischt, jedenfalls war es ihm so schlecht, dass wir zurück gehen mussten. Der Taxifahrer hatte allerdings zuerst keinen Plan, wo Lubhu ist und wollte dann plötzlich ziemlich viel mehr Geld. Wir haben uns dann bei einem sinnvollen Preis geeinigt. Leider war dann die Nacht für Jacob nicht so toll, da er sich mehrmals übergeben musste. Ich blieb bis jetzt von all den Kränkelungen der anderen ziemlich verschont und hoffe auch, dass dem so bleibe.
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