Nachdem alles gepackt war, drückte ich den Checkout Knopf beim Self-Service Hotel, versuchte vergeblich ein Uber Taxi zu bestellen und erwischte dann einen frühen Bus, der mich direkt zum Bahnhof von Daejeon brachte. Nachdem ich mich mit einem Nussbrot gestärkt hatte, fuhr auch schon der Zug nach Danyang los.

Vom Bahnhof in Danyang ging’s per Bus zum Hotel, um den Koffer abzustellen. Und schon stand das erste Highlight auf dem Programm.

Die Gosu Tropfsteinhöhle. Auf Eisengerüsten wurde man in einem faszinierenden Parcours durch die Höhle geschleust. Mit nur relativ wenigen Spotlichtern wurde die Schönheit der Höhle ideal gezeigt, so dass man auch mal das eine oder andere nur für sich entdecken konnte.

Nach einem koreanischen Mittagessen, lief ich dem Danyanggang Fluss entlang südwärts. Der Uferweg war sehr schön angelegt und kulminierte mit dem eindrücklich an die Felswand gebaute Jando Plankenweg. Zum Teil waren Gitter im Fussboden eingebaut, so dass man direkt runter auf Fels und Wasser sehen konnte.

Mit dem Bus fuhr ich dann wieder zurück. Bereit für das nächste Abenteuer. Danyang ist sowas wie die Paragliding Hauptstadt von Korea und so liess ich es mir nicht nehmen, den Flug vom Observatoriumberg Yangbangsan runter zum Riverbord in Danyang zu gönnen.

Schon die Aussicht vom Startplatz war genial und der Flug in dieser Umgebung wunderschön, da waren zurecht Freudensprünge angebracht.
