Seonsamjae – Nogodan – Hwaeomsa

Als erstes fuhr ich mit dem Bus zur Seonsamjae Service Area, dem Startpunkt meiner Wanderung. Der Bus musste einige Kurven meistern, die Strasse war gar als Scenic Road of Korea angeschrieben, entsprechend schön war auch der Ausblick.

Die Wanderung startete auf einem AHV tauglichen Waldweg. Zum Glück gab es noch ein paar Abkürzungen und so war ich recht schnell beim Nogodan Shelter. Quasi einer koreanischen SAC Hütte, die vor allem für mehrtägige Wanderungen gedacht ist. Einmal quer durch den Nationalpark dauert drei Tage. Von dort ging’s weiter zum Nogodan Pass. Und ich hatte Glück, dass heute nicht viel los war, so liess mich der Wärter sogar auf den Nogodan Peak, den man normalerweise nur mit Voranmelung besteigen darf.

Die Rundumsicht war super, einzig getrübt durch einige Wolken und Nebelschwaden, wodurch man die allerhöchsten Gipfel leider nicht sehen konnte.

Nachdem ich die Aussicht ausgiebig genossen hatte, machte ich mich an den Abstieg. Unterwegs sah ich sogar ein Wildschwein, das gemütlich am Fressen war.

Der Weg führte über einen raffiniert angelegten Steintreppenweg ordentlich steil einem lauschigen Bächlein entlang. Auch wenn es heute nicht mehr so heiss war, freute ich mich trotzdem, dass fast der ganze Weg im Schatten war.

Der Weg mündete am traumhaft gelegenen, ziemlich grossen Tempel Hwaeomsa. Die verschiedenen Hallen, Pagoden und sogar eine Tempelblocks Ausstellung, waren eine schöne Abrundung der Wanderung.

Bis zum Hotel waren es dann nochmals etwa zwanzig Minuten Fussweg.

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