Kultur und Wandern gleichermassen abzudecken ist oft nicht einfach, aber hier in Busan ideal möglich. So fuhr ich zuerst mit U-Bahn und Bus zum Bomeo-sa Tempel.

Es war gerade Morgenmeditation, und so klangen aus allen Tempelhallen rhytmische Sprechgesänge, oft angefeuert von klopfenden Tempelblocks. Der Tempel ist sehr alt und super erhalten. Auf jeden Fall ein lohnenswerter Start in den Tag.

Danach machte ich mich auf, zum Aufstieg auf den Geumjeongsan, mit etwas mehr als 800 müM der höchste Gipfel auf meiner heutigen Wanderung. Um dorthin zu gelangen, musste ich allerdings durchs Nordtor der Geumjeong Festung laufen. Der schöne Rundumblick entschädigte dann für alle Schweissperlen.

Auf dem Runterweg erhielt ich dann noch den Tipp, einen kleinen Umweg zu machen, und der Umweg zum Brunnenstein lohnte sich allerdings.

Dann wanderte ich entlang der Fortmauer weiter und kam an Wachttürmen und weiteren Toren vorbei.

Nach zwei weiteren Gipfeln erreichte ich dann den Seokbul-sa Tempel. Dieser ist besonders bekannt für die in den Felsen gemeisselten Buddas.

Von dort aus ging es dann noch eine gute halbe Stunde bis zur Metrostation, um zurück in die Unterkunft und unter die erfrischende Dusche zu kommen.