Bankbesuch auf kubanisch

Noch vor Morgengrauen fuhr unser Bus los nach Cienfuegos. Dort angekommen, sollte uns eigentlich Meikel abholen, hatten wir doch bei ihm ein Zimmer reserviert. Stattessen stand ein obskurer Vermittler dort, der uns mit allen Tricks zu «seinem» Haus locken wollte. Nach etwas warten tauchte dann doch der «richtige» Meikel auf und fuhr uns zu sich nach Hause in das gehobenere Viertel von Cienfuegos.

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Am Nachmittag besuchten wir dann die Innenstadt und schauten uns die schönen Kolonialbauten an. Da wir wiedermal Geld brauchten, versuchten wir unser Glück bei der lokalen Bank. Leider stellte sich heraus, dass das nicht so einfach war. Denn bevor man reindurfte musste man zuerst aussen vor der Türe anstehen, dann musste man «richtig» bekleidet sein (bei diesem Kriterium viel Toni leider durch) und anschliessend durfte man drinnen im klimatisierten Raum nochmals warten, bis man dran kam. Selbstverständlich wurden dann alle Euronoten säuberlich auseinandergenommen, die einzelnen Seriennummern abgeschrieben, dann noch in den Computer eingetöggelet und mit allen weiteren wichtigen Informationen wie Pass, Auftenhaltsort etc. angereichert – schlussentlich hat es dann aber doch geklappt und ich konnte die Bank nach etwa 45 Minuten mit vielen neuen CUCs und etwas weniger Euros wieder verlassen.

Nach dem Nachtessen gingen wir dann wieder in die Stadt, wo wir ein Rockkonzert (Eintritt nach «Bestechung») und den Schluss eines Salsakonzertes beim Benny Moré Denkmal geniessen durften.

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