In Havanna spricht man deutsch

Leider gibt’s in unserer Unterkunft kein Essen und so mussten wir uns etwas suchen. Das erstbeste Café war wohl auch das erstschlechteste. Im Angebot gab’s ein Schinken-Käse Sandwich, das nicht wirklich lecker war. Dafür wurden wir mit lauter Popmusik aus den riesigen Lautsprechern verwöhnt. Nachdem wir unser erstes Treffen mit Maria hatten (eine Freundin einer Kollegin von Toni), machten wir uns auf, das Weiterreiseticket nach Viñales zu lösen. Bald stellte sich heraus, dass neuerdings nur 2 Tage im Voraus gebucht werden kann. Dafür machten wir mit Leo bekanntschafft, der uns telefonisch noch die ganze Reise begleiten wird, was wir damals jedoch noch nicht wussten. Er sprach uns auf Deutsch in der Calle Obispo an und so kamen wir ins Gespräch und er erzählte über seine Zeit in der Ex-DDR, wo er Deutsch sprechen gelernt hat.

Am Nachmittag spazierten wir dem Malecon entlang, der infolge stürmischer Winde und hoher Wellen fast leergefegt war. Auch wir wurden sogar auf der dem Meer entgegensetzten Seite noch nass. Weiter ging’s durch die Altstadt von Havanna, wo wir unsere erste Kubanisch Pizza genossen – die Live-Salsa-Musik die dazu spielte, war definitiv besser! Natürlich liessen wir es uns auch nicht nehmen einfach ein paar Minuten vor dem Kapitol zu stehen und die museumswürdigen Autos zu bestaunen und nebenbei noch mit einem Bicitaxi fahrer zu quatschen.

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Abends gingen wir mit Maria nachtessen, was für sie ganz speziell ist, da sie sich so etwas sonst nicht leisten könnte. Anschliessend besuchten wir das Casa de la Musica, wo eine bekannte Reggaeton Formation spielte («los 4») und auch ein paar gar eifrige Damen auf Kundschaft hofften.

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