Orongo

Nach dem Morgenessen lief ich zur Velovermietung, wo ich gerade auch noch meine dreckige Wäche waschen lassen konnte, und einige Probefahrten später, war ich auch schon auf dem Drahtesel unterwegs Richtung Rano Kau Krater. Unterwegs besuchte ich noch die Höhle Ana Kai Tangata, in der es mehrere Höhlenmalereien zu bestaunen gab. Anschliessend nahm ich den Anstrengenden Aufstieg Richtung Vulkan in Angriff. Dieser wurde dann auch mit einem sensationellen Rundblick auf die Insel und dem im Sonnenlicht spiegelnden Kratersee, der eher ein Kratersumpf ist, belohnt. Zusammen mit einer Mitreisenden aus der Sonntagstour, die ich auf dem Krater, auch mit Velo ausgerüstet, antraff, besuchte ich dann das Orongo Dorf, das aus diversen Steinhütten bestand und von wo aus man die vorgelagerten Inselchen, die kulturell in der Ära des Vogelkultes wichtig waren, und einige sehr gut erhaltene Petroglyphen bestaunen konnte. Ein weiteres Stück Velofahrt brachte und dann zu einem anderen Aussichtspunkt, von wo man das Ganze aus einem anderen Winkel betrachten konnte. Anschliessend durften wir die Bergabfahrt geniessen und fuhren weiter zum Ahu Vinapu, zwei teilweise zerstörte Ahus, die jedoch durch ihre inkaähnliche Bauweise auffallen. Anschliessend fuhren wir zurück zum Dorf. Abends war ich dann noch bei Re Ra’ai, einer traditionellen Rapa Nui Tanz- und Musikshow mit feinem traditionellem Nachtessen aus dem unterirdischen Ofen.

 

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