Die Wildgans und andere Sehenswürdigkeiten

Am Morgen nahm ich es wie gewohnt gemütlich, so dass ich erst um halb Zwölf das Hotelzimmer verliess. Dann machte ich mich mit dem Stadtbus auf den Weg zur Wildganspagoda. Bei einem riesigen Platz mit einer noch grösseren Klosteranlage war dann auch diese Pagode. Die Aussicht war nicht so berauchend, das Kloster jedoch sehr schön und weitläufig. Anschliessend fuhr ich wieder zurück zwischen die Stadtmauern zum Glockenturm.

Nach einer Stärkung mit lokalen Süssigkeiten (die mir allerdings nicht extrem gut geschmeckt haben), ging ich durch den Untergrundtunnel zum Turm. Leider musste ich dann etwas warten, da erst in etwa einer Dreiviertelstunde war die Musikvorführung, die ich nicht verpassen wollte. Es zahlte sich dann auch aus, war doch die traditionelle chinesische Musiktruppe mit diversen Schlaginstrumenten ausgerüstet, wie einem chromatischen Glockenspiel (mit Glocken!), einem Steinspiel und einer Trommel. Zudem spielten zwei Zitthern und zwei mit dem chinesischen Einsaiteninstrument. Nach der Vorfführung wechselte ich zum Trommelturm, wo ich gerade rechtzeitig für die noch um einiges imposantere Trommeldarbietung ankam. Mit verschieden grossen chinesischen Trommeln und anderen Instrumenten führten die drei Damen und zwei Herren eine tolle Perkussionsshow auf. Etwas später spielten sie dann auch noch auf den aussen am Turm stehenden Trommeln inklusive einer Gruppe wie Römische Soldaten aussehenden Typen. Der Rückweg zum Hostel führte über das Muslimviertel. Nach dem Nachtessen im Hostel machte ich mich dann auf den Weg zum Bahnhof, um den Zug nach Nanjing zu erwischen.

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