Letzte Rettung mit dem Feuerstuhl

Dass auch ein gewöhnlicher Reisetag zu genügend Spannung führen kann, zeigte uns unsere heutige Reise. Kees, der Besitzer des Amsterdam Resorts, brachte uns zur «Bushaltestelle» und sagte uns, dass der Bus dann irgendwann zwischen viertel vor und viertel nach sieben eintreffen sollte. Leider hielt kein Bus, dem wir zugewunken hatten… Langsam stieg die Nervosität, aber aber dann um zwanzig vor acht, kam dann noch noch der Bus nach Champong. Die Strecke war schön, hügelig, aber auch nichts Ausserordentliches. Leider fuhr der Bus dann zu einer Busstation, die uns nicht sonderlich viel brachte, da von dort aus kein Bus nach Hua Hin fuhr. Wir fragten uns also um und erfuhren, dass die fragliche Busstation etwa 15km entfernt war. Taxi oder Tuk Tuk war auch keines da, so beschlossen wir, Richtung Zugbahnhof zu laufen. Beinahe dort angekommen, wurden wir von einem Töffli-Taxifahrer angesprochen, der uns erklärte, dass eh kein Zug fahre und er uns gerne für 150 Baht zum Busbahnhof fahren würde. Da uns nicht viel übrigblieb sagten wir ja, er organisierte einen Kollegen. Irgendwie schafften sie es knapp unsere Backpacks zwischen ihre Beine zu Quetschen uns wir jeweils auf dem Soziussitz. Und schon gings im Affenzahn und Zickzack über mehr oder weniger gute Strassen bzw. Autobahnen zum Busbahnhof. Dort erreichten wir dann tatsächlich den Bus nach Hua Hin, der super luxuriös ausgestattet war, sogar mit Video on Demand wie im Flugzeug. Dort angekommen, fuhren wir mit dem Tuk Tuk zu unserem Hotel, das voll im Vergnügungsviertel gelegen ist. Erstaunlicherweise ist aber unser Zimmer sehr ruhig gelegen.

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