Heute hiess es früh Tagwacht, denn wir wollten vor der Abreise noch etwas Zmorge essen. Fast pünktlich wurden wir dann beim Hotel abgeholt und zum Speedboat nach Siem Reap gebracht. Dieses gab dann auch bald kräftig schub. Während der Fahrt konnte man entweder in der ziemlich engen Kabine sitzten, oder sich aufs dach des Schiffs setzen, wo einem der Fahrtwind kräftig ins Gesicht blies. Wir entschieden uns für eine Mischung der beiden Möglichkeiten. Neben dem Beobachten der Landschaft, der Fischerboote und der teilweise schwimmenden Behausungen der Flussbewohner, hatten wir auch genügend Zeit, unsere Bücher zu lesen. Um etwa 14 Uhr kamen wir dann an der Bootslandestelle in Siem Reap an und wurden von einem Tuk Tuk Fahrer unseres Guesthouses abgeholt. Nach dem Einpuffen machten wir einen Rundgang durch das Städtchen, das neben einem schönen Bächlein natürlich wiederum einen grossen Markt im Angebot hatte, an dem uns die netten Verkäuferinnen stets irgendwelche Dinge andrehen wollen. Das wurde uns dann mit der Zeit etwas zu mühsam. Um die vom Sardinenbüchsenboot gequälten Gliedmassen wieder in Ordnung zu bringen, entschieden wir uns dann noch für eine traditionelle Khmer Massage, auch hier war das Angebot riesig. Mit einem feinen Nachtessen in einem französischen Restaurant unter Orchideen liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.
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