Eine lange Busfahrt

Nach einem ausgiebigen Morgenessen, verwandelten wir die übriggebliebenen Kips in allerlei Ess-und Brauchbares. Anschliessend setzten wir per Boot über den Mekong und bestiegen wenig später den Bus Richtung Phnom Penh. An der Grenze lösten wir unser Visa on Arrival mit allerlei Zusatztaxen, im Prinzip wollte einfach jeder Beamte an der Grenze einen Zusatzdollar pro Tourist. Glücklicherweise war beim Fieberthermometer alles im grünen Bereich, so dass wir einreisen durften. Die Busreise konnte, nachdem alle anderen Pässe dann auch noch gestempelt waren, weitergehen. Ursprüglich war die Ankunft um 6 Uhr abends geplant… es wurde dann gegen 9. Einen ersten Einblick in Kambodscha gab die Reise trotzdem: die Häuser schienen besser gebaut zu sein, die Strassen waren meistens geteert oder im Bau, und hin und wieder sah man auch eine Produktionsanlage. In Phnom Penh angekommen, schüttelten wir alle Tuk-Tuk-Fahrer ab, lösten unser Busbillet für den nächsten Tag nach Sihanouk Ville und liefen die paar hundert Meter dem Markt entlang zum Happiness Guesthouse, einem Hotel, wie wir es in Laos nie genossen haben (alles funktionierte und die Dusche war einsame Spitze!). Abends suchten wir dann in der Umgebung noch nach etwas Essbarem. Und wurden dann auch bald fündig bei Tun Chan Leap, die sich rührend um uns kümmerte und uns ein tipptoppes Pate-Sandwich, einen feinen Dragonfruit-Ramboutan-Shake und ein (r)eisiges, leckeres Dessert auftischte. Und das alles für weniger als 5$ (für beide).

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