Am Morgen fuhren wir zur Busstation, wo der Ticketbeamte uns einen Platz auf dem Bus nach Sam Neua reservierte. Der Bus sollte um 12 Uhr dann vorbei kommen, er war dann um 13 Uhr etwa in Nong Kiao. Aber unsere Plätze waren tatsächlich noch nicht gefüllt, oder zumindest hatte es für David im Gang noch ein Plätzchen frei auf einem Klappstuhl. Unterwegs stiegen dann noch ein paar Leute aus, so dass es uns dann noch noch für einen «richtigen» Platz reichte. Bei der nächsten grösseren Haltestelle wurde es dann aber wieder eng, da eine ganze Reisegruppe aus Japan noch Platz finden musste, so wurden alle Klappstühle im Gang runtergeklappt – und voll war der Bus! Die Reise fürte uns über unzählige Pässe mit Aussicht auf hügelige Landschaften und vorbei an ursprünglichen Dörfer, wo die Kinder eifrig dem Bus zuwinkten und die Jugendlichen per Ballspiel den perfekten Ehepartner suchten. Mit zunehmender Fahrt wurde es kälter und nässer. Als wir dann endlich um ca. 2 Uhr in Sam Neua angekommen waren, hängten wir uns gerade an die japanische Gruppe ran, die dann mit uns ein Guesthouse nach dem anderen wachrüttelten, um eine Unterkunft um diese Uhrzeit zu bekommen. Schon beim 2. Versuch hatten wir Glück und fanden eine ganz ordentliche (aber eiskalte) Bleibe. Wenigstens die Dusche am nächsten Morgen war schön warm!
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