Das neue Jahr begingen wir mit einer richtiggehenden Wildwasserfahrt mit dem Passagierschiff weiter den Nam Ou hoch. Da unser Boot ziemlich gut gefüllt, der Wasserstand aber nicht all zu hoch war, musste der Bootsfahrer oft ziemliche Zauberstücke vollbringen, um uns durch die Stromschnellen zu navigieren. Einmal mussten wir sogar aussteigen und ein kurzes Stück laufen. Die Fahrt zog sich ziemlich lange hin, als wir dann in unserer Endstation Hat Sa angekommen waren, war der Bus nach Phongsaly natürlich schon über alle Berge. Wir machten uns also mit Händen und Füssen und zusammen mit unserem Deutschen Leidgenossen nach einem Busfahrer auf, entschlossen uns dann aber doch statt 250’000 Kip zu zahlen, eine Nacht in einer Bambushütte in unseren Schlafsäcken zu verbringen. Nachtessen mussten unsere Gastgeber auch noch herbeizaubern, da das Restaurant bereits zu hatte. Es gab chinesische Nudelsuppe zum Angiessen.
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