Poon Hill

Heute hiess es früh aufstehen, denn um 5 Uhr ging’s los. Im Dunkeln, bewaffnet mit unseren Stirnlampen und eingepackt in warme Daunenjacken, stampften wir den manchmal schneebedeckten Wanderweg hoch zum Aussichtsberg Poon Hill oberhalb von Ghorepani. Der etwa einstündige Aufstieg wurde durch eine wunderbare Rundumsicht belohnt. Der Sonnenaufgang selbst war jedoch nichts besonderes. Wirklich gut sah man die Berge eh erst, als die Sonne dann auch wirklich oben war.

Nach einem ausgiebigen Frühstück zurück in der Unterkunft, mit Birchermüesli und einem eigenartigen Maisbrot mit Erdnussbutter wanderten wir dann weiter. Zuerst mussten wir wiederum einen Aufstieg bewältigen, dann ging’s schön der Kräte nach weiter. Entsprechend toll war die Aussicht auf die umliegenden Berge des Annapurna Massivs (Annapurna South, Hinchuli, Machhapuchhre / Fishtail).

Als es dann wieder runter ging, wurde es dann aber ziemlich rutschig, so dass die flachlandgewohnten Dänen doch hin und wieder den Wanderweg als Rutschbahn benutzen. Ich konnte mich auf meine neuen in Nepal für 65$ erstandenen Wanderschuhe verlassen und kam heil am Ziel an.

Leider fing es während dem Mittagessen zu regnen an, so dass wir den Nachmittag etwas feucht, aber dafür mit einem umso schnelleren Marschtempo verbrachten. Unterwegs konnten wir noch Langur Affen beobachten, die in den Bäumen unter uns herumturnten. Nass, aber zufrieden kamen wir dann in Tadapani an, wo es zum Znacht eine währschafte Swiss Roesty with Cheese gab.

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