Vientiane zur Durchreise

Um fünf Uhr morgens hiess es heute Tagwache, denn wir wollten den ersten Bus nach Vientiane erwischen. Unser Guesthouse Besitzer brachte uns zum Busbahnhof durch das beinahe unheimlich ruhige Vang Vieng. Der Bus lud mittels Hupkonzert noch viele weitere Leute ein, sich doch bitte unserer Reise anzuschliessen, so dass der Bus schon bald mit Reissäcken, Krimskrams und natürlich vielen Leuten zum bersten voll war. Als alle Plätze ausgebucht waren, gab’s für die nächsten Gäste dann noch Plastikhocker, so dass diese im Gang Platz fanden. Die Ankunft war am lebhaften Morgenmarkt und so verwundert es auch nicht, dass die Martleute fleissig die im Bus mitgebrachten Waren auf Karren luden und davonmarschierten. Wir schüttelten einige aufdringliche Tuk Tuk Fahrer ab, und machten uns mit Sack und Pack auf den Weg, zuerst einen Bankomaten zu finden und dann den Nachtbus zu reservieren. Dort konnten wir dann auch die schweren Sachen einstellen.

Die Besichtigung Vientianes nahmen wir anschliessend unter die Füsse. So besuchten wir die verschiedenen Wats und das recht gut gestaltete Nationalmuseum. Zum Schluss schritten wir über die laotische Champs Elisees zum Triumpfbogen und weiter zum Nationalmonument Pha That Luang. Beim Rückweg gab es dann noch einen Abstecher in ein Kuchenbistro. Da die Zeit immer knapper wurde, suchten wir hastig ein Restaurant.

Knapp reichte es noch um 19h am richtigen Ort zu sein um für den Nachtbus aufgeladen zu werden. Mit dem Lastwagenbüsslein wurden wir dann zu unserem Bus gebracht, in dem wir zwar schmale, aber erstaunlich bequeme Liegeplätze vorfanden. So schliefen wir und fuhren wir nach Pakse, im Süden von Laos.

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